Wer in einer deutschen Kirche Englisch braucht
In Frankfurt, München, Berlin oder Hamburg arbeiten Fachkräfte aus der ganzen Welt, viele mit Familie und viele mit kirchlichem Hintergrund. In Basel, Zug und Genf kommen sie für Pharma, Banken und internationale Organisationen, in Wien für die Vereinten Nationen. An den Universitäten studieren junge Menschen aus Indien, Nigeria, Brasilien oder Südkorea, die oft gut Englisch und kaum Deutsch sprechen. Und rund um Kaiserslautern, Ramstein, Grafenwöhr und Vilseck leben amerikanische Soldatenfamilien, von denen manche lieber in eine deutsche Gemeinde vor Ort gehen als in die Kapelle auf dem Stützpunkt.
Englischsprachige internationale Gemeinden gibt es in vielen Großstädten, aber nicht in jeder Kleinstadt, und nicht jeder möchte in eine eigene Expat-Gemeinde. Wer in die Ortsgemeinde geht, findet Nachbarn, einen Hauskreis und Anschluss an das Leben vor Ort. Eine Live-Übersetzung ins Englische macht diesen Schritt leicht, weil man vom ersten Sonntag an versteht, was gepredigt wird.
Gäste aus Afrika und Asien
Englisch hilft auch vielen Menschen, deren Muttersprache gar nicht Englisch ist. Christen aus Ghana, Nigeria, Kenia oder Uganda, Krankenpflegerinnen von den Philippinen oder aus Indien, Studierende aus Pakistan: Für sie ist Englisch oft die Sprache, in der sie Gottesdienste und Bibel kennen. Wenn ihre eigene Sprache nicht verfügbar ist, etwa Yoruba oder Igbo, ist Englisch die beste Brücke. Swahili, Tagalog und Tamil gibt es dagegen, fragen Sie also ruhig, was Ihre Gäste bevorzugen.
So läuft es im Gottesdienst
- 01QR-Code zeigen
Vor Beginn auf dem Beamer, im Gottesdienstblatt oder auf einer Karte am Eingang mit dem Satz „Live translation: scan here“.
- 02English wählen
Die Hörseite öffnet sich im Browser, ohne Konto und ohne Download. iPhone-Nutzer können auch die ChurchTranslate-App verwenden.
- 03Hören oder mitlesen
Mit Ohrhörer hören die Gäste die englische Übersetzung wenige Sekunden nach der Predigt. Die Untertitel laufen mit, und auf Wunsch steht der deutsche Originaltext daneben.
Eine Hilfe beim Deutschlernen
Viele Expats und ihre Partner besuchen einen Deutschkurs. Den deutschen Originaltext neben der englischen Übersetzung zu sehen, macht aus der Predigt eine stille Sprachstunde: Man hört die Pfarrerin im Raum, liest, was sie gesagt hat, und sieht die Übersetzung. Nach einigen Monaten schalten viele den Ton aus und lesen nur noch mit. Nach dem Gottesdienst gibt es das Transkript auf Englisch per E-Mail, für alle, die etwas nachschlagen wollen.
Auch für Gastprediger und gemeinsame Gottesdienste
Englisch ist oft auch die Sprache von Gastrednern: ein Partnerpastor aus Tansania, eine Referentin aus den USA, ein Missionar auf Heimaturlaub. Dann stellt die Technik die Sprache des Redners auf Englisch, und die Gemeinde hört auf Deutsch. Teilen Sie Ihr Kirchengebäude mit einer englischsprachigen Gemeinde, sind gemeinsame Gottesdienste in beide Richtungen möglich. Mehr dazu auf den Seiten Gastredner und internationale Gemeinde.
Kosten
Ein Credit ist eine Minute Übersetzung in eine Sprache, und nur solange jemand zuhört. Ein wöchentlicher Gottesdienst von 75 Minuten ins Englische braucht rund 300 Credits im Monat und passt in das Paket Lite mit 480 Credits für €65. Die Details stehen unter Preise.