ANWENDUNGEN

Wofür Gemeinden ihren Gottesdienst übersetzen

Jede Gemeinde hat einen eigenen Grund, den Gottesdienst zu übersetzen. Mal sitzen jeden Sonntag Menschen aus zehn Ländern in den Bänken, mal kommt eine ukrainische Familie neu dazu, mal predigt ein Gast aus dem Ausland. Hier finden Sie die häufigsten Situationen und was dabei jeweils wichtig ist.

Welche Situation passt zu Ihrer Gemeinde?

Die Technik ist in allen Fällen dieselbe: Die Predigt wird live übersetzt, und die Besucher hören die Übersetzung auf dem eigenen Smartphone, mit Untertiteln dazu. Was sich unterscheidet, ist die Frage, wer zuhört, wie oft und in welchen Sprachen. Davon hängt ab, wie Sie die Live-Übersetzung in der Kirche einrichten und welches Paket sinnvoll ist.

  • Internationale Gemeinde: Jeden Sonntag mehrere Sprachen, oft eine englischsprachige Kerngruppe und weitere Sprachen dazu. Hier geht es um einen festen Ablauf, der Woche für Woche ohne Aufwand läuft.
  • Geflüchtete und Neuankömmlinge: Menschen aus der Ukraine, aus arabischsprachigen Ländern oder aus Osteuropa, die die deutsche Predigt noch nicht verstehen. Hier zählt vor allem, dass niemand eine App oder ein Konto braucht.
  • Gastredner: Ein Prediger aus dem Ausland spricht Englisch oder eine andere Sprache. Die Technik stellt die Sprache des Redners um, und die Gemeinde hört ihn auf Deutsch.

Was alle Situationen gemeinsam haben

Sie brauchen keine Dolmetscheranlage, keine Empfänger und keine Kabine. Die Übertragung läuft im Browser auf einem Laptop oder Handy, am besten mit dem Ton vom Mischpult. Die Besucher scannen einen QR-Code und wählen ihre Sprache. Abgerechnet wird über Credits: Eine Sprache verbraucht nur dann Credits, wenn auch jemand zuhört. Wie das im Einzelnen aussieht, steht im Ratgeber Gottesdienst übersetzen: so geht's.

Wenn Sie noch überlegen, ob eine KI-Übersetzung für Ihre Gemeinde überhaupt das Richtige ist, lesen Sie den ehrlichen Vergleich Dolmetscher oder KI-Übersetzung. Für manche Anlässe bleibt ein menschlicher Dolmetscher die bessere Wahl.

Klein anfangen

Viele Gemeinden starten mit einer einzigen Sprache und einem Testlauf. Nach der Registrierung gibt es einen kostenlosen Probegottesdienst von 10 Minuten, mit dem Sie Ton, QR-Code und Ablauf in Ruhe ausprobieren können. Danach entscheiden Sie, welche Sprachen Sie dauerhaft anbieten. Die Kosten rechnet der Ratgeber Kosten der Gottesdienst-Übersetzung mit Beispielen vor.